Wir leben nicht fuer den Poebel,
sondern von ihm

 

Ein Normanne

„Sie kommen!“. Das sind die Worte, an die ich mich erinnern kann, als ob es gestern gewesen wäre. Sie töteten jeden. Jeder der Ihnen in den Weg kam, starb. Mein Vater versuchte mit allen Mitteln, mich und den Rest der Familie zu beschützen. Doch es waren einfach zu viele …

Sie überrannten uns wie eine wild gewordene Horde Stiere. Meine Familie starb vor meinen Augen und auch ich war dem Tode geweiht. Sie ließen mich schwer verletzt liegen. Nach einiger Zeit verlor ich, des Blutverlustes wegen, das Bewusstsein. Wie durch ein Wunder fand mich kurze Zeit später meine „neue Familie“ die mich auch sehr schnell gesund pflegte.

Von diesem Tage an hatte ich eine sehr glückliche Kindheit. Der Mann, der nun mein Vater war, lehrte mich schon sehr früh den Umgang mit dem Schwert und anderen Waffen, wie es bei den Normannen üblich war. Mit sieben Jahren wurde ich, neben der Klosterschule, fast täglich im Schwertkampf unterrichtet.

An die Zeit vor diesem dunklen Tag, als mir alles genommen wurde, was ich bis dahin liebte, kann ich mich nicht mehr erinnern, doch eines weiß ich genau. Ich werde meine Familie rächen! Bis zum letzten Atemzug. Koste es was es wolle, wenn es sein muss auch mein Leben!